Hallo liebe Leser von Spikys Welt,
hier tippselt das Paulinchen seinen ersten Beitrag für den Blog von meinem Lieblings-Bärchen. Seit kurz vor Weihnachten bin ich schon bei Spiky zu Besuch und weil er jetzt wieder Internetz hat, können wir jetzt auch wieder was schreiben.
Die ersten Tage haben wir im wahrsten Sinne des Wortes in der Kiste, also meiner Reisekiste verbracht, zusammen mit Hasi und meinen Mitbringseln und Geschenken. Spikys Menschen waren ja gerade mitten im Umzug und das war alles recht chaotisch. Aber zwei Bärchen in einer Kuschelkiste wird die Zeit nicht lang. Spiky hat zum Beispiel schon mal alle seine Geschenke ausgepackt und sich riesig gefreut. Kalte Tatzen bekommt er zumindest so bald nicht mehr. 

An Weihnachten war dann zumindest das Menschen-Wohnzimmer gemütlich, so dass die Bärscherung dort stattfinden konnte. Ich habe mich extra schick gemacht und als das Glöckchen geklingelt hat, sind auch Spiky und ich ins Wohnzimmer gegangen und haben gesehen, dass neben dem großen Menschen-Christbaum auch ein Bärchen-Baum steht.
Und unter beziehungsweise neben dem Teddybäumchen stand das Lebkuchenhäuschen, das Spiky vor Weihnachten gebaut hat und dann lag da noch ein buntes Päckchen. Für wen das wohl war?

Tja, äh, also das Päckchen war für mich, das Paulinchen. Spiky-Schatz hat mir ein Geschenk gepackt und es mir ganz feierlich vor dem Tannenbaum überreicht. Ich war ja ganz verlegen, sage ich Euch. Und neugierig. Neugierig war ich auch. Was konnte da nur drin sein?

Ich habe dann mit meinen Tatzen erst mal das Geschenk abgetastet, aber ich hab nix erkannt – das war alles ganz weich. Hmm…. Also doch aufreißen….

…und hineingucken. Huch, ist es hier drinnen dunkel, aber irgendwie auch kuschelig, fast wie Schmusibu. Komisch, das muss ich mir mal mit Spiky bei Kerzenlicht ganz genau angucken.

Ich habe das rosa Etwas aus dem Geschenkpapier gezuppelt, während Spiky grinsend wie ein Honigkuchen-Bär daneben saß. Rosa Wolle, war das und es war gar nicht ein Teil, nein, es waren zwei Teile…

…eine wollig warme, super-schicke, richtig cool gemusterte Bärinnen-Wintermütze und ein dazu passender Schal. Da wird Mama Verena aber Augen machen. So fesche Klamotten, da wird die sicher neidisch werden. Sodele, die Sachen wollen anprobiert werden.

Tadaaaaaaa, so sieht eine Teddybärin aus, die modisch app tu däit ist. So könnte ich mich auch in Sankt Bäritz oder Kitzbärl sehen lassen beim “Abär Ski” oder so.

Für so ein tolles Geschenk hat sich aber jemand ein dickes Busserl verdient. Spiky hat gar nicht gewusst, wie ihm geschieht, als ich ihm einen dicken Paulinchen-Schmatz auf die Schnauze gedrückt habe, aber unrecht war es ihm auch nicht, Er hat sich jedenfalls nicht gewehrt
.

Während die Menschen sich über die Weihnachtsplätzchen hergemacht haben, haben wir zwei ein bissl am Lebkuchenhaus herumgeknabbert. Leider war das Häuschen schon ein bissl hart, so dass wir nur ein paar Süßigkeiten abgezuppelt haben.

Spiky hat mir dann noch das Kripperl unter dem Baum gezeigt. Spikys Herrchen hat die selbst gebastelt und die hat sogar ein echtes flackerndes Lagerfeuer und jede Menge Schafe. Das wäre was für Schmusibu gewesen. Echt toll, äh bärig.

So eine Bärscherung ist ganz schön anstrengend, sage ich Euch. Wir beide haben und jedenfalls erstmal Rücken an Rücken an das Lebkuchenhaus gelehnt und ein bissl gedöst, bevor wir uns dann später in unsere Kiste zurückgezogen haben.

Achja, Spikys Herrchen hat mir noch aufgetragen was auszurichten. “Danke für das Kehr-Paket!” was auch immer das heißen mag. Die Bierfläschchen aus meinem Paket hat er jedenfalls schon ausgetrunken. Der muss ganz schön Durst gehabt haben. Naja, egal, es ist schon spät und meine Schlafkiste ruft. Naja, Spiky ruft auch… 
Bis bald
Euer Paulinchen 





















bis es eine schöne graue Pampe geworden ist. Und diese Pampe habe ich dann mit dem Holz-Metall-Dingens-Spachtel in die Löcher geschmiert. Das war gar nicht so einfach, vor allem, wenn es dann so aussehen soll, als ob da nie ein Loch gewesen wäre. Aber ich habe es geschafft. 


















Halloooho,
Gestern haben uns Herrchen und Frauchen ein Spiel aus der Wiideothek mitgebracht, zum Ausprobieren. Das Spiel ist wiie ein wiirtuelles Volksfest mit vielen Spielen wie Dosenwerfen, Pferderennen, Fröscheschleudern – sogar eine Schießbude gibt es. Das haben Miky und ich vorhin gleich mal ausprobiert – ich muss sagen, das macht wiirklich Spaß. Tja und Miky ist so wiild am Spielen, dass er heftigsten Wiiderstand geleistet hat als ich gesagt habe “Wiird mal wiieder Zeit, dass Du was schreibst, Miky.”
Eiligen Abend unterwegs waren und dann am Weihnachtsfeiertag auch wieder. Und weil ich nicht wollte, dass die beiden die ganze Party alleine verbringen, habe ich mich am zweiten Feiertag nicht abwimmeln lassen – bei Herrchens Mama, der Spiky-Oma gab’s nämlich Gans – ganz viel Gans!
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Die Menschen offensichtlich auch. Ratzfatz war das Gänsevieh auf eine Platte gepackt und wurde auf den Esstisch gestellt, wo sich jeder einen leckeren Brocken Gans auf den Teller gepackt hat. Nur eines habe ich nicht verstanden… Warum belasten sich die Menschen mit diesen ganzen Nebensächlichkeiten…. Beilagen, wie sie es nennen. Da gab es Knödel aus Kartoffeln, da gab es gekochtes blaues Kraut, und Apfelmus stand auch noch auf dem Tisch und alle haben reichlich davon genommen. Ich habe mich aufs wesentliche konzentriert – GANS. Lecker, sag’ ich Euch.
genommen und ordentlich reingehauen. Hihihi – der Gans konnten sie nicht widerstehen. Im Gegensatz zu mir müssen die Menschen aber doch etwas weniger gefuttert haben, denn ich musste dann erstmal ein kleines Nickerchen machen – das Bild habt Ihr ja schon im letzten Eintrag gesehen. 
Was dann passiert ist, weiß ich nicht mehr so recht. Entweder war in irgendeinem von den Plätzchen eine gehörige Portion Schnappes oder ich hatte wegen meinem vollen Ränzlein Alpträume. Jedenfalls saß ich plötzlich neben einem Tannenbaum und der schlug plötzlich die Augen auf, schrie “märri krissmess effribaddi” und dann hat er angefangen “Dschingl bells” zu singen. Bin ich vielleicht erschrocken. Ich hab gedacht ich stirbse vor lauter Schreck. Hat man das schon mal gehört? Ein singender Tannenbaum? Da muss Schnaps drin gewesen sein, in den Plätzchen, solche Alpträume kann kein Mensch, geschweige denn ein Teddybär haben.
Halloho ich bin’s wieder,
Dann hat Frauchen Kerzen angezündet und angefangen die Kiste auszupacken. Nicht dass ich neugierig wäre, aber das hat mich dann doch interessiert. Also hab ich mich rangeschlichen und durch das Griffloch von der Kiste geguckt. Was da alles drin war… Kerzen und so komische Figuren mit Flügeln auf dem Rücken, und Pferde mit riesigen Hörnern auf dem Kopf und alte Männer mit weißem Bart und einem langen roten Mantel und einer roten Mütze. Glitzernde rote uns silberne Kugeln waren auch noch in der Kiste und ein Schneemann und ein hölzerner Tannenbaum mit Kerzenhaltern. Und das hat Frauchen singend in der ganzen Wohnung verteilt. “Dekorieren für Wein-Achten” hat Frauchen das genannt. Ich habe ja nur mein Bärenköpfchen geschüttelt, aber dann habe ich eine Sekunde nicht aufgepasst und *schwupps* hat sie mir was auf den Kopf gesetzt und mich mit Rudolf angesprochen.
Irgendwie habe ich diese Geweihnummer überhaupt nicht besonders lustig gefunden, aber Frauchen hatte die Kamera schon in der Hand und ganz schnell ein Bild geschossen. Doch dann hat Herrchen auf einmal noch eine große Pappschachtel gebracht, einen großen Tannenbaum aus Pappe herausgezogen und aufgebaut. Auf diesen Baum waren viele goldene Sterne und rote Kugeln aufgemalt, und zwei Teddybärkollegen saßen und standen auch neben dem Baum. Und dann haben Herrchen und Frauchen in diesen Tannenbaum dann noch viele, viele kleine Schächtelchen mit Zahlen hinein gesteckt.
Am ersten Dezember gab es dann die erste Überraschung für Frauchen, am zweiten war Herrchen dran, und gestern durfte ich dann endlich auch mein Schächtelchen aufmachen. Ich war so aufgeregt, ich habe die kleine Kiste erst gar nicht aus dem Tannenbaum herausbekommen und dann konnte ich mit meinen Tapsetatzen die Box nicht aufmachen. Frauchen hat mir dann geholfen und dann sind ganz viele Süßigkeiten aus der Schachtel gepurzelt. Ein “Mongscherrie” war mit dabei und noch ein paar Leckerli. Ich hab mich sooooooooooooo gefreut und mich gleich mit meiner Überraschung in eine Ecke vertrollt.
Haaaallooooooho….
Na jedenfalls als die zwei Mädels Anja und Ariane zu Besuch kamen gab es, na was wohl, reichlich zu Futtern. Frauchen hatte gleich ein “Drei-Gänge-Menü” gekocht. Verstanden habe ich das nicht, weil wir haben in der Wohnung nur einen Gang und gegessen wurde in der Küche. Jedenfalls gab es erst eine Körri-Apfel-Suppe, dann Spaghetti Bolonjese und danach HimBäreis. Sehr, sehr lecker. Die Mädels, also vor allem A & A waren sehr lustig und haben die ganze Zeit gelacht und gekichert. Ariane hat so lachen müssen, dass sie sogar das Tischtuch von Frauchen vollgekleckert hat. 
Ich hab dann gedacht, ich zeig ihr mal, was ich so alles kann und hab’ ihr meine BÄR-Breakdance-Nummer gezeigt. Anja ist abgegangen wie die wilde Luzie. “Uiii, süüüüüß! Das ist ja toll!” Da habe ich schon gemerkt, dass diese Blondine auf einen heißen Bärenflirt aus war, denn auf einmal hat sie mir voller Schwung auf den Bärenpopsch gepatscht. Zum Glück gibts genau für den Moment ein Beweisfoto!!! Und dann kam auch gleich der verhängnisvolle Satz “Spiky, ich will mit dir tanzen!” ARGHL – bin ich denn ein Tanzbär?
Ich wollte es gerade rufen, da hatte sie mich auch schon fest im Griff. Eins, zwei, taps, eins zwei taps – ging es über den Wohnzimmerboden. 





